Rohrreinigung Riemke – Zuverlässiger Service im nördlichen Bochum

Riemke im Norden Bochums vereint über tausend Jahre Geschichte mit den Herausforderungen eines modernen Stadtteils. Zwischen dem Tippelsberg als höchstem Punkt und dem Hannibal Center als kommerziellem Herzschlag erstreckt sich ein Viertel, das von seiner industriellen Vergangenheit geprägt ist, aber heute vor allem eines braucht: zuverlässige Infrastruktur. Und dazu gehört an vorderster Stelle ein funktionierendes Abwassersystem. Mit 7.557 Einwohnern, einem hohen Anteil alter Bausubstanz und der Lage in einem Hochwasserrisikogebiet stellt Riemke besondere Anforderungen an professionelle Rohrreinigungsdienste.

Von der Zeche zum Wohnviertel: Riemkes industrielles Erbe

Die Geschichte Riemkes lässt sich bis ins neunte Jahrhundert zurückverfolgen, als das Kloster Werden den Ort als Rymbecke oder Reinbeki in seinem Steuerregister notierte. Doch die eigentliche Prägung erfuhr der Stadtteil durch den Bergbau. Die Zeche Constantin der Große markierte über mehr als ein Jahrhundert die industrielle Identität.

Zeche Constantin: Motor der Entwicklung

Am 15. August 1849 wurde die Gewerkschaft Vereinigte Constantin der Große in Bochum gegründet. Der Abteufen von Schacht 1 in Riemke östlich der Herner Straße begann bereits 1850, doch die tatsächliche Kohleförderung konnte erst 1857 aufgenommen werden. Im Jahr 1875 beschäftigte die Zeche 945 Mitarbeiter, die 248.285 Tonnen Kohle förderten. Die Förderung steigerte sich kontinuierlich, bis 1927 mit über 2,8 Millionen Tonnen durch 10.671 Beschäftigte die höchste Produktion erreicht wurde.

Am 31. März 1967 schloss die Zeche ihre Pforten endgültig. Doch das Gelände verschwand nicht – es wurde umgenutzt. Auf den Fundamenten der 1966 geschlossenen Zeche entstand später die Werkstatt Constantin-Bewatt. Eine großzügige Sportanlage wurde ebenfalls errichtet, die zunächst als Trainingsgelände für den VfL Bochum diente. Seit 2003 betreibt der Verein dort das Talentwerk VfL Bochum an der Hiltroper Straße 240, ein Trainingszentrum für die Jugendabteilung.

Vom Nokia-Werk zur Wohnbebauung

Nach dem Bergbau prägte die Elektronikindustrie Riemke. Im Jahr 1956 eröffnete Erich Graetz das Fernsehwerk IV, das 1.200 neue Arbeitsplätze schuf und als eine der modernsten Fernsehfabriken Europas galt. Nach mehreren Eigentümerwechseln gelangte das Werk 1988 zum finnischen Konzern Nokia. Zeitweise arbeiteten über 4.500 Mitarbeiter am Standort.

Die Ankündigung der Werksschließung im Januar 2008 stellte einen schweren Schlag dar. Am 30. Juni 2008 erfolgte die endgültige Schließung. Das ehemalige Nokia-Werk und andere Industriebrachen stehen heute vor der Umnutzung. Sanierung und Neunutzung solcher Altstandorte bringen oft unerwartete Herausforderungen in der Haustechnik mit sich, da alte Industrieabwassersysteme nicht den Standards für Wohnbebauung entsprechen.

Hochwasserrisiko am Dorneburger Mühlenbach

Das Gewässersystem in Riemke wird wesentlich durch den Hüller Bach geprägt, der als größter linker Nebenfluss der Emscher eine bedeutende Rolle spielt. Der Hüller Bach entsteht aus dem Zusammenfluss von Hofsteder Bach und Marbach und entwässert ein Einzugsgebiet von 80,88 Quadratkilometern. In Riemke besteht ein Hochwasserrisiko entlang des Dorneburger Mühlenbachs, der zum Hüller Bach-System zählt.

Starkregenereignisse und ihre Folgen

Die Region Gelsenkirchen und Bochum war in der Vergangenheit mehrfach von extremen Starkregenereignissen betroffen. Innerhalb von eineinhalb Stunden fielen bis zu 75 Liter Wasser pro Quadratmeter – ein Ereignis, das seltener als alle 100 Jahre auftritt. Bei solchen Wetterlagen kam es zu überfluteten Straßen, Kellern und tiefliegenden Häusern.

Im August 2023 zogen schwere Gewitter mit starkem Regen gegen 1 Uhr nachts über Gelsenkirchen und die angrenzenden Stadtteile. Die Feuerwehr rückte zu mehr als 300 sturmbedingten Einsätzen aus. Obwohl nicht jedes Haus in Riemke betroffen war, zeigen diese Ereignisse die generelle Gefährdung.

Rückstauklappen als lebensrettende Vorsorge

Für Hausbesitzer in Riemke ist eine funktionsfähige Rückstauklappe essentiell. Diese mechanische Sicherung verhindert, dass bei Starkregen das Abwasser aus dem überlasteten Kanal zurück ins Haus drückt. Ohne Rückstauklappe kann innerhalb von Minuten der gesamte Keller unter Wasser stehen – mit verheerenden Schäden an Einrichtung, Heizung und Bausubstanz.

Die Rückstauklappe muss regelmäßig gewartet werden. Bleibt sie durch Verschmutzung offen stehen, verliert sie ihre Schutzfunktion. Eine jährliche Inspektion durch einen Fachmann stellt sicher, dass die Klappe im Ernstfall wirklich schließt. Bei der Gelegenheit lässt sich auch gleich die Grundleitung mit einer Hochdruckspülung reinigen, um Ablagerungen zu entfernen, die den Abfluss behindern könnten.

Neues Regenwasserrückhaltebecken geplant

Ein neues Regenwasserrückhaltebecken soll in der Nähe von Bochum gebaut werden, um den Hüller Bach zu entlasten. Diese Maßnahme könnte den Wasserstand potenziell um bis zu 70 Zentimeter senken und damit das Überschwemmungsrisiko deutlich reduzieren. Bis diese Infrastruktur steht, bleibt jedoch die private Vorsorge der wichtigste Schutz.

Hebeanlagen im Keller sind in Riemke häufig anzutreffen, besonders in Gebäuden mit Sanitärräumen unterhalb der Rückstauebene. Diese Anlagen pumpen das Abwasser aus Toiletten, Duschen oder Waschmaschinen über die Rückstauebene hinaus in das öffentliche Kanalnetz. Fällt die Hebeanlage aus – etwa wegen eines defekten Motors oder verstopfter Leitungen – kann innerhalb kurzer Zeit ein Rückstau entstehen.

Eine regelmäßige Wartung der Hebeanlage durch einen Fachmann verhindert solche Ausfälle. Moderne Anlagen verfügen über Alarmsysteme, die bei Störungen den Eigentümer informieren. Doch auch bei älteren Systemen lässt sich mit vorbeugender Inspektion die Zuverlässigkeit deutlich erhöhen.

Hannibal Center: Gewerbe-Hotspot mit 50.000 qm Verkaufsfläche

Das Hannibal Center an der Riemker Straße 13 bis 15 bildet das kommerzielle Zentrum von Riemke und der angrenzenden Region. Mit fast 50.000 Quadratmetern Gesamtverkaufsfläche und über 40 ansässigen Unternehmen stellt es ein beliebtes Einkaufsziel dar. Das Center liegt an der Stadtgrenze zwischen Bochum-Riemke und Herne und ist über die Autobahn A40 gut erreichbar.

Vom Bergbau zum Shopping: Zeche Hannibal

Das Hannibal Center trägt seinen Namen nach der Zeche Hannibal, die sich früher auf diesem Grundstück befand und 1974 gesprengt wurde. Im Jahr 1977 entstand zunächst das Allkauf-Warenhaus, das später zum heutigen Einkaufszentrum ausgebaut wurde. Diese Transformation vom Bergbaustandort zum Einzelhandel zeigt exemplarisch den Strukturwandel im Ruhrgebiet.

Die Geschäfte decken ein breites Spektrum ab: Globus als großer Lebensmittelmarkt, ALDI Nord, die Drogeriekette DM, Deichmann, C&A, Takko Fashion, Adler, Ernsting's Family, Expert und Poco. Dazu kommen Friseure, Änderungsschneidereien, Reisebüros und Schreibwarengeschäfte.

Gewerbliche Abwasserprobleme im Einkaufszentrum

Ein Einkaufszentrum dieser Größe erzeugt erhebliche Mengen Abwasser. Die Sanitäranlagen werden von tausenden Besuchern täglich genutzt. Gastronomiebetriebe im Center produzieren fetthaltige Abwässer. Die Reinigungsdienste verbrauchen Wasser beim Wischen der Verkaufsflächen.

Die Kanalisation eines solchen Komplexes ist entsprechend dimensioniert, doch auch hier können Verstopfungen auftreten. Besonders problematisch sind die Übergänge zwischen den einzelnen Geschäftseinheiten und dem Hauptsammler. Wenn in einem Restaurant die Spüle verstopft, liegt das Problem oft nicht in der Küchenleitung selbst, sondern in der gemeinsamen Ableitung mehrerer Betriebe.

Für die Centerverwaltung ist ein zuverlässiger Rohrreinigungsdienst unverzichtbar. Verstopfungen müssen schnell behoben werden, idealerweise außerhalb der Öffnungszeiten, um den Betrieb nicht zu stören. Ein Wartungsvertrag mit regelmäßiger Inspektion und präventiver Reinigung spart langfristig Kosten und verhindert Notfälle am verkaufsstarken Samstag.

Trödelmärkte und Sonderveranstaltungen

Besonders erwähnenswert sind die regelmäßig stattfindenden Trödelmärkte am Standort des ehemaligen Real-Marktes, nun Globus. Diese Flohmärkte finden an ausgewählten Sonntagen statt und ziehen zusätzliche Besucherströme an. An solchen Tagen werden die Sanitäranlagen besonders stark belastet.

Mobile Toiletten ergänzen oft das reguläre Angebot, doch auch diese müssen an das Kanalsystem angeschlossen oder ordnungsgemäß entsorgt werden. Die Planung solcher Großveranstaltungen sollte immer auch die Abwasserentsorgung mit einbeziehen.

Gastronomie in Riemke: Von der Pizzeria bis zum Brauhaus

Die gastronomische Landschaft in Riemke wird von einer Mischung aus traditionellen Gaststätten, modernen Restaurants und Imbissbetrieben geprägt. Zu den am besten bewerteten zählen die Pizzeria Il Pastaro, die Gaststätte Zu den 4 Winden sowie das Restaurant Alt-Riemke. Das Café und Restaurant Lisas Palmengarten an der Herner Straße hat sich seit über zehn Jahren etabliert und zieht Gäste zum Frühstück, Mittagessen und Kaffeetrinken an.

Fettablagerungen als Dauerproblem

Gastronomiebetriebe kämpfen permanent mit Fettablagerungen in ihren Abwasserleitungen. Beim Kochen, Braten und Spülen gelangen Fette und Öle in die Spüle. Auch wenn ein Fettabscheider installiert ist, erreicht nicht alles Fett den Abscheider – vieles setzt sich bereits in den Zuleitungen ab.

Bei der Pizzeria Il Pastaro mit ihrer italienischen Küche fallen täglich erhebliche Mengen an Öl und Käse an. Die Pizza-Taxi Don Camillo an der Herner Straße 353 mit Lieferservice hat ähnliche Herausforderungen. Sobald das Fett in den Leitungen abkühlt, erstarrt es und bildet harte Krusten an den Rohrwänden.

Eine regelmäßige Küchenabfluss reinigen-Routine ist daher unerlässlich. Mindestens zweimal jährlich sollte eine professionelle Hochdruckspülung erfolgen. Das heiße Wasser unter hohem Druck löst selbst hartnäckige Fettablagerungen und spült sie weg. Zusätzlich sollte der Fettabscheider alle sechs bis zwölf Wochen geleert werden – je nach Betriebsgröße und Fettaufkommen auch häufiger.

Notdienst für die Gastronomie

Wenn mitten im Mittagsgeschäft die Spüle verstopft und das Wasser nicht mehr abfließt, ist schnelle Hilfe gefragt. Ein Gastronom kann es sich nicht leisten, den Betrieb für Stunden zu schließen. Ein professioneller Notdienst, der innerhalb von ein bis zwei Stunden vor Ort ist, rettet den Umsatz des Tages.

Die Küche Abfluss verstopft-Situation gehört zu den häufigsten Notfällen in der Gastronomie. Oft reicht bereits eine mechanische Reinigung mit der Rohrreinigungsspirale, um die Verstopfung zu beseitigen. In hartnäckigen Fällen kommt die Hochdruckspülung zum Einsatz. Wichtig ist, dass der Dienstleister die richtigen Werkzeuge dabei hat und das Problem vor Ort lösen kann – eine zweite Anfahrt kostet Zeit und Geld.

Autowerkstätten in Riemke: Ölabscheider und Waschplätze

Riemke beherbergt mehrere etablierte Autowerkstätten. Die A.T.U Werkstatt Bochum-Riemke an der Herner Straße 300 bietet seit 1995 Service an. Die KFZ-Frömling Lasczyk und Weishaupt GbR an der Riemker Straße 3 arbeitet als Euromaster-Partner. Die Auto Anft Autowerkstatt an der Oberscheidstraße 20 A hat sich auf Verschrottung, Recycling und Werkstattdienstleistungen spezialisiert.

Ölabscheider: Wartung ist Pflicht

Autowerkstätten produzieren ölhaltiges Abwasser von Waschplätzen, Hebebühnen und Werkstattbereichen. Gesetzlich vorgeschrieben sind Ölabscheider, die das Öl vom Wasser trennen. Doch diese Abscheider müssen regelmäßig gewartet werden.

Die Leichtflüssigkeit – also das abgeschiedene Öl – sammelt sich im oberen Bereich des Abscheiders und muss fachgerecht entsorgt werden. Der Schlamm setzt sich am Boden ab und muss ebenfalls entfernt werden. Geschieht dies nicht rechtzeitig, verliert der Abscheider seine Wirksamkeit, und Öl gelangt in die Kanalisation.

Neben der Entleerung ist auch die Reinigung der Zu- und Ablaufleitungen wichtig. Hier setzen sich Schmutz, Sand und Öl ab, die mit einer Hochdruckspülung entfernt werden können. Eine TV-Kanaluntersuchung zeigt, ob die Leitungen noch intakt sind oder ob Schäden vorliegen.

Waschplätze und Saugarbeiten

Moderne Autowerkstätten verfügen über Waschplätze, an denen Fahrzeuge vor und nach Reparaturen gereinigt werden. Das Abwasser von diesen Plätzen ist stark verschmutzt mit Sand, Erde, Öl und Reinigungsmitteln. Die Entwässerung muss so ausgelegt sein, dass grobe Partikel zurückgehalten werden, bevor das Wasser den Ölabscheider erreicht.

Sandfänge und Schlammfänge erfüllen diese Funktion, doch auch sie müssen regelmäßig geleert werden. Saugarbeiten mit einem Spezialfahrzeug entfernen Schlamm und Wasser aus diesen Vorrichtungen. Werden sie vernachlässigt, kann der gesamte Ablauf verstopfen, und das Wasser staut sich auf dem Waschplatz.

Altbauviertel: Drei Viertel aller Wohnungen vor 1970 errichtet

Riemke zählt zu den Stadtteilen Bochums mit besonderem Handlungsbedarf in sozialer und städtebaulicher Hinsicht. Drei Viertel aller Wohnungen wurden vor 1970 errichtet, was auf einen erheblichen Anteil älterer Bausubstanz hinweist. Abseits der stark befahrenen Herner Straße finden sich Ein- und Mehrfamilienhäuser mit erschwinglichen Mieten.

Gusseisen, Steinzeug und Eternit: Materialien vergangener Jahrzehnte

Die Abwasserleitungen in diesen Altbauten bestehen häufig aus Materialien, die nach heutigen Standards problematisch sind. Gusseiserne Rohre korrodieren nach 50 bis 70 Jahren von innen, Steinzeugrohre neigen zu Versatz und Wurzeleinwuchs an den Muffen, und alte Eternitrohre sind asbesthaltig.

Besonders kritisch wird es, wenn mehrere Probleme zusammenkommen: korrodierte Rohre, Wurzeleinwuchs und jahrzehntelange Ablagerungen. In solchen Fällen hilft eine einfache Rohrreinigung nicht mehr – es ist eine komplette Kanalsanierung notwendig.

Das grabungslose Inliner-Verfahren hat sich hier bewährt. Dabei wird ein Kunststoffschlauch in das alte Rohr eingezogen und von innen mit Druck und Wärme ausgehärtet. Das Ergebnis ist eine neue, glatte Leitung im alten Rohr – ohne aufwendige Erdarbeiten, ohne Straßensperrungen, ohne wochenlange Baustellen.

Wurzeleinwuchs in alten Leitungen

Viele Altbauviertel in Riemke sind von altem Baumbestand geprägt. Diese Bäume sorgen für ein angenehmes Mikroklima und erhöhen die Wohnqualität – doch ihre Wurzeln können zum Problem werden. Baumwurzeln suchen Wasser und Nährstoffe, und sie finden beides in undichten Abwasserleitungen.

Selbst kleinste Risse oder undichte Muffen locken die Wurzeln an. Einmal eingedrungen, wachsen sie im Rohr weiter, bis sie den gesamten Querschnitt ausfüllen. Die Folge: Der Abfluss wird langsamer, das Wasser staut sich, und schließlich ist die Leitung komplett blockiert.

Eine regelmäßige Kamerabefahrung zeigt frühzeitig, ob Wurzeln eindringen. Werden sie rechtzeitig entdeckt, lassen sie sich mit speziellen Fräsen entfernen. Ist der Schaden bereits zu groß, hilft nur noch die Kanalsanierung mit einem wurzelfesten Material.

Neubaugebiete: Zillertal und Vorm Gruthoff

Die Stadt Bochum verfolgt verschiedene Strategien zur Aufwertung Riemkes. Der Verkauf attraktiver Bauflächen soll neue Bewohner in den Stadtteil ziehen. Das Zillertal-Gebiet entwickelt sich gegenwärtig zu einem gemischten Wohnquartier. Geplante Investorenobjekte umfassen ein Gebäude mit 15 bis 20 Mietwohnungen im sozialen Wohnungsbau sowie mindestens sechs Einfamilien-Reihenhäuser.

Im Quartier Vorm Gruthoff entstehen fünf hochwertige Mehrfamilienhäuser in massiver Bauweise mit bis zu drei Geschossen, die 24 frei finanzierte und 16 öffentlich geförderte Mietwohnungen schaffen.

Dichtheitsprüfung bei Neubauten

Laut den Entwässerungssatzungen vieler Kommunen müssen private Abwasserleitungen auf Dichtheit geprüft werden. Bei Neubauten erfolgt diese Prüfung vor Inbetriebnahme. Die Leitung wird unter Druck gesetzt oder mit Wasser gefüllt, und über einen definierten Zeitraum wird gemessen, ob Druckverluste auftreten.

Diese Dichtheitsprüfung ist nicht nur eine lästige Vorschrift, sondern macht durchaus Sinn. Undichte Abwasserleitungen können Grundwasser verunreinigen und Setzungen im Erdreich verursachen. Besser, man entdeckt einen Fehler vor der Inbetriebnahme, als Jahre später ein aufwendiges Sanierungsprojekt stemmen zu müssen.

Anlaufschwierigkeiten in neuen Systemen

Auch in Neubaugebieten können in den ersten Jahren Probleme auftreten. Bauschutt, Mörtelreste oder Montagefehler führen zu Verstopfungen. Wenn beim Rohbau Beton oder Putz in die Leitungen gelangt, setzt sich dieser ab und verengt den Querschnitt.

Eine Kamerabefahrung nach Fertigstellung, aber vor Übergabe an die Bewohner, kann solche Mängel aufdecken. Der Bauträger ist dann in der Pflicht, die Leitungen zu reinigen oder notfalls neu zu verlegen. Besser, man klärt solche Fragen, solange noch Gewährleistung besteht, als Jahre später auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Sportanlagen und Vereinsheime

Das VfL-Bochum-Talentwerk an der Hiltroper Straße 240 nutzt die auf dem ehemaligen Zechengelände Constantin errichteten Sportanlagen. Die Heinrich-Böll-Halle an der Agnesstraße 33 dient als Sporthalle für verschiedene Vereine und Schulen. Der SV Teutonia Riemke ist ein weiterer wichtiger Sportverein im Stadtteil.

Sanitäranlagen nach dem Training

Sportanlagen mit Duschen und Umkleiden erzeugen Spitzenbelastungen im Abwassersystem. Nach einem Fußballspiel duschen 22 Spieler plus Betreuer innerhalb kurzer Zeit. Haar, Seifenreste und möglicherweise Sand oder Rasenreste von den Schuhen gelangen in die Abflüsse.

Die Bodenabläufe in den Duschräumen sind besonders anfällig für Verstopfungen. Ein Sieb hält grobe Partikel zurück, doch Haar und Seifenreste gelangen trotzdem in die Leitung. Mit der Zeit bildet sich ein Pfropfen, der den Abfluss blockiert.

Eine regelmäßige Wartung – idealerweise zweimal jährlich vor und nach der Saison – verhindert solche Probleme. Mit einer Rohrreinigungsspirale oder Hochdruckspülung werden die Leitungen gereinigt, bevor es zu einer ernsthaften Verstopfung kommt.

Vereinsgaststätten und Fettproblematik

Viele Sportvereine betreiben eine Vereinsgaststätte, in der nach Training und Wettkampf Essen und Getränke angeboten werden. Auch wenn es sich nicht um ein großes Restaurant handelt, fallen Fette aus Pommes, Würstchen und anderen Snacks an.

Ein kleiner Fettabscheider ist oft ausreichend, doch auch er muss gewartet werden. Wird er vernachlässigt, gelangt Fett in die Kanalisation und verursacht dort Verstopfungen – nicht nur im Vereinsheim selbst, sondern möglicherweise auch im öffentlichen Kanal, was zu Schadensersatzforderungen führen kann.

Verkehrsanbindung und Erreichbarkeit

Riemke verfügt über eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung. Die U-Bahn-Linie U35 verbindet Bochum mit Herne und erschließt Riemke durch mehrere Haltestellen. Der Bahnhof Riemke an der Glückauf-Bahn bietet regionale Schienenanbindung. Die Bundesstraße B51 und die Autobahn A43 verlaufen durch Riemke beziehungsweise in unmittelbarer Nähe.

Baustellen bis 2026

Allerdings ist die Anschlussstelle Bochum-Riemke an der A43 häufig von Baustellen betroffen. Brückenarbeiten zwischen Bochum-Riemke und dem Kreuz Bochum sollen bis Dezember 2025 andauern, während Arbeiten an den Ein- und Ausfahrtsrampen sogar bis August 2026 geplant sind. Aktuell bilden sich regelmäßig Staus von einem Kilometer Länge zwischen dem Kreuz Herne und der Anschlussstelle Bochum-Riemke.

Für einen Rohrreinigungsnotdienst bedeuten solche Verkehrsbehinderungen, dass alternative Routen bekannt sein müssen. Die U35 und die B51 bieten jedoch auch bei Autobahnstaus gute Ausweichmöglichkeiten. Die Erreichbarkeit über die Herner Straße ist meist gewährleistet, auch wenn es zu Verzögerungen kommen kann.

Tippelsberg: Naherholung mit Infrastruktur

Der Tippelsberg bildet mit 150 Metern Höhe den höchsten Punkt im Norden Bochums. Von 1983 bis 2003 diente das Gelände als Deponie für Bau- und Bodenaushub, vor allem vom Bau der U-Bahn-Linie U35. Seit 2007 ist der Tippelsberg als Naherholungsgebiet mit Wanderwegen und Aussichtsplattform wieder zugänglich.

Für die Infrastruktur des Naherholungsgebiets ist eine zuverlässige Abwasserentsorgung wichtig – sollten öffentliche Toiletten oder gastronomische Einrichtungen geplant werden. Mobile oder fest installierte Sanitäranlagen benötigen Anschluss an das Kanalnetz oder müssen über Sammelgruben entsorgt werden.

Fazit: Riemke braucht moderne Rohrreinigung

Riemke präsentiert sich als traditionsreicher Stadtteil mit vielfältigen Herausforderungen. Der hohe Anteil alter Bausubstanz mit drei Vierteln aller Wohnungen aus der Zeit vor 1970 bedeutet, dass viele Gebäude über veraltete Kanalsysteme verfügen. Die Lage in einem Hochwasserrisikogebiet macht funktionierende Rückstauklappen und Hebeanlagen unverzichtbar.

Das Hannibal Center als gewerblicher Großkunde, die zahlreichen Restaurants und Autowerkstätten sowie die Sportanlagen erzeugen vielfältige Anforderungen an professionelle Rohrreinigungsdienste. Die gute Verkehrsanbindung trotz gelegentlicher Staus macht Riemke für einen lokal ansässigen Dienstleister gut erreichbar.

Ob Kamerabefahrung zur Schadensanalyse, Hochdruckspülung für hartnäckige Verstopfungen, Wartung von Fettabscheidern und Ölabscheidern, Kanalsanierung mit dem Inliner-Verfahren oder schneller Notdienst bei Rohr verstopft-Notfällen – Riemke braucht das gesamte Leistungsspektrum moderner Rohrreinigung. Die räumliche Nähe zu Gelsenkirchen und die langfristige Entwicklung mit Neubaugebieten schaffen kontinuierliche Geschäftsmöglichkeiten für zuverlässige Dienstleister.

Unser komplettes Leistungsspektrum

Neben der Rohrreinigung bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum professioneller Kanaldienstleistungen: Die Kanalsanierung für dauerhafte Lösungen bei strukturellen Schäden, die TV-Kanaluntersuchung für präzise Diagnosen und unseren Rohrreinigung Notdienst für schnelle Hilfe rund um die Uhr.

Auch in den Nachbarstädten sind wir schnell für Sie da: Rohrreinigung Gelsenkirchen, Rohrreinigung Hordel, Rohrreinigung Hofstede, Rohrreinigung Hamme.


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